Ein gemeinsamer Adventskalender von meiner Frau und mir. An Tag 1 blicke ich zunächst auf meine eigene Konfession und erzähle, was ich daran mag.
Als Grundlage gibt’s erstmal den Post aus Social Media:

Es ist tatsächlich so, dass in der katholischen Kirche durchaus viel diskutiert und gestritten wird und ab und an die Fetzen fliegen. Das ist auch ganz normal, denn wir alle sind Menschen. Spannend ist aber wirklich, dass trotz vorhandener Spannungen und Gräben viele Menschen katholisch bleiben und nicht etwa konvertieren, in der Hoffnung, dass es in einer anderen Kirche harmonischer ist. Vielen katholischen Personen liegt viel an ihrer Kirche und deshalb geben sie sie nicht einfach so auf und bleiben und bringen sich weiterhin mit ihren Ideen und Perspektiven ein.
Das schafft auch eine enorme Vielfalt und Bandbreite an Möglichkeiten zum Beispiel für die verschiedensten Gottesdienstformate oder für Experimentierfreude, Kirche neu oder anders zu denken. So ist eigentlich für jeden etwas dabei: Wer die Heilige Messe liebt, der kann diese mitfeiern und wer lieber ökumenisch unterwegs ist, den zieht es zu Taizé-Gebeten oder anderen Formaten. Man kann schon sagen, dass man sich von A wie Andacht bis Z wie Zölibat raussuchen kann, was zu einem passt und bleibt dabei trotzdem katholisch. Das darf man durchaus mal lobend hervorheben.

