An Tag 18 geht es um die Perspektive meiner Frau auf das Thema Ökumene an sich.
Wieder zuerst der Post aus Social Media:

Wichtig ist, wo man hinguckt. Wenn man auf die Unterschiede guckt, werden diese immer größer und wenn man auf die Gemeinsamkeiten guckt, wachsen diese. Ist man erstmal bei den Gemeinsamkeiten angekommen, entdeckt man in vielen Fällen, dass es von ihnen tatsächlich sehr viel mehr gibt als von den Unterschieden. Das gilt für den anderen Menschen genau so wie für Kulturen, Gesellschaften, Religionen und natürlich erst recht für Konfessionen.
Diese Lektion ist einer der Grundpfeiler und wichtigsten Einsichten der ökumenischen Bewegung und der springende Punkt für die Sichtweise meiner Frau auf Ökumene. Hinzu kommt, dass es nicht bloß bei der Einsicht bleiben darf, sondern diese auch mit Leben gefüllt werden muss. Es nützt ja nichts, die Gemeinsamkeiten hübsch auf einen Zettel nebeneinander zu schreiben und das Blatt dann wegzulegen. Wenn man die Einsicht mit Leben füllen kann, ist das auch etwas, das man an andere weitergeben kann, die diesen Gedanken so vielleicht noch nicht hatten und es deshalb noch lernen können.

