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André J. Pauwels

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Theologe. Autor. Blogger.

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KI und meine Werke

Posted on März 24, 2026 by admin

In den letzten Wochen stolpere ich vermehrt über das Thema der Nutzung von KI und ihrer Auswirkungen auf die gesamte Buchbranche. Besonders unter Menschen, die selbst publizieren, ist es ein sehr heiß diskutiertes Thema – das zeigte sich auch noch einmal auf der Buchmesse in Leipzig. Die Nutzung von KIs betrifft nämlich die gesamte Kette an Menschen, die an einem Buch mitarbeiten, vom Schreibenden über das Korrektorat, Lektorat, Covergestaltende, usw.

Ich möchte das zum Anlass nehmen, selbst zum Thema Stellung zu beziehen, um offenzulegen, wie ich mit KI bisher umgegangen bin und wie ich es künftig tun werde.

Zunächst einmal zum bisher: Ich habe KI gerne genutzt, um Bereiche abzudecken, in denen ich selbst nicht so talentiert bin, also vor allem in der Erstellung von Bildern. Mir fällt es schwer, von meiner Bildidee im Kopf tatsächlich auch zu einem guten Endprodukt zu kommen, das dann auch catcht, da ich weder gut zeichnen noch malen kann oder am PC die entsprechenden Tools versiert genug beherrsche. Hier schloss KI für mich eine Lücke und die habe ich auch dankbar angenommen. Die Cover meiner ersten beiden Bücher habe ich trotzdem ohne KI erstellt.
Für alle anderen Bereiche habe ich KI bisher nicht genutzt, da ich dort selbstständig unterwegs sein kann und es durchaus mag, die einzelnen Schritte von der ersten Idee bis zum redigierten und fertigen Werk selbst zu gehen.

Mich bewegen vor allem drei Dinge, zukünftig auch bei der gestalterischen Tätigkeit auf KI zu verzichten:
1. Die unbezahlte und unzulässige Nutzung der gestalterischen Produkte anderer Schaffender. Hier arbeitet KI schlicht zum Nachteil vieler Menschen, die gut sind in dem, was sie tun und die ihr geistiges Eigentum behalten sollten. Ich möchte mich hier ausdrücklich mit all den anderen „kleineren“ Autorinnen und Autoren, Kunstschaffenden und am Prozess der Buchentstehung Beteiligten solidarisieren.
2. Die Produkte der KI sind nicht hinlänglich zuverlässig, denn beispielsweise die Visualisierung eines Charakters aus einem Buch sieht jedes Mal etwas anders aus. So wird Immersion erschwert und die eigentliche Idee der Identifikation wird unterlaufen.
3. Ich möchte gerne konsequent, konsistent und transparent sein in meiner Arbeit an und mit meinen Werken. Die Lesenden meiner Bücher sollen wissen und sich darauf verlassen können, dass das auch tatsächlich „Ich“ bin, von dem das gesamte Werk stammt.

Zum Schluss noch ein allgemeines Statement zur KI: Ich verteufele sie nicht generell und bin kein dezidierter Gegner. Ich sehe aber sehr wohl viele Probleme, die KI heute schon mit sich bringt und ihn Zukunft noch bringen wird. Auch deshalb möchte ich im Umgang damit vorsichtig bleiben und immer wieder reflektieren, was ich noch guten Gewissens vertreten kann und was nicht. Für den Bereich der kreativschaffenden Menschen lehne ich die Nutzung jedoch zukünftig ab.

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