An Tag 8 unseres gemeinsamen Adventskalenders geht es um unsere Hochzeit – ein schönes ökumenisches Erlebnis, wenn auch nicht ganz ohne Anlaufschwierigkeiten.
Hier erstmal das Bild aus Social-Media:

Es ist immer wieder etwas Besonderes, eine ökumenische Feier zwischen zwei Konfessionen auf die Beine zu stellen, für die es noch keine Abläufe und Bücher gibt, die man einfach aufschlagen kann und schon hat man einen Ablaufplan und eine Vorgehensweise. Eine solche Pionierarbeit hatten wir auch für unsere gemeinsame neuapostolisch-katholische Hochzeitsfeier zu leisten, denn alle Beteiligten – sowohl der katholische wie der neuapostolische Priester und auch wir – hatten in dieser Form noch nicht zusammengearbeitet. Der Weg zu einer gemeinsamen Feier hielt dann auch ein paar kleinere Stolpersteine bereit, die sich vor allem in Fragen von Möglichkeiten, Erlaubnissen, Gottesdienstabläufen und Segenshandlungen zeigten. Das war in manchen Details durchaus herausfordernd.
Dennoch einte uns alle der Wille, diese Feier gemeinsam möglich zu machen und zusammen auf dem Weg zu bleiben, was schließlich gelang. Wir feierten also unsere ökumenische Trauung in einer neuapostolischen Kirche, in welcher der katholische Partner sogar die Predigt hielt und beide gemeinsam die Eheschließung bezeugten und unter Gottes Segen stellten. Die Mühe hatte ich am Ende tatsächlich gelohnt und wir bleiben dankbar, dass das letztlich möglich war.

