An Tag 10 unseres Adventskalenders geht’s um die Art und Länge unserer Tischgebete – heute mit dem „neuapostolischen Tischgebet“.
Zunächst wieder der Post aus Social-Media:

Wie in der neuapostolischen Kirche üblich, wird auch beim Tischgebet frei gebetet. Da das Wirken des Heiligen Geistes in der NAK einen hohen Stellenwert hat, sind Predigten und Gebete grundsätzlich frei und spontan gesprochen und werden nicht etwa vorbereitet und abgelesen. Natürlich gibt es dennoch gewisse Elemente, die in vielen Gebeten vorkommen, so etwa der Dank für verschiedene Ereignisse des Tages, die Bitte, es mit den Anwesenden wohl zu meinen und auch die Verbindung zu den Entschlafenen.
Mit einem Augenzwinkern könnte man sagen, auch das neuapostolische Tischgebet ist eine Art kleiner „Rundumschlag“, damit man nichts vergisst, das wichtig sein könnte. Das bedeutet dann auch, dass so ein Gebet mal einen längeren Moment in Anspruch nehmen kann, was aber durchaus vorteilhaft sein könnte, denn während sich katholische Menschen schon die Zunge verbrennen, können neuapostolische deutlich entspannter in ihre Nudeln beißen.

