An den Tagen 17 und 18 blicken wir auf das Thema Ökumene an sich.
Hier zunächst wieder der Post aus Social Media:

Es erscheint eigentlich widersinnig, dass Menschen, die an denselben Gott glauben, darüber streiten und sogar unterschiedliche Parteien – also Konfessionen – entwickeln, um ihrer Unterschiedlichkeit ein Etikett aufzukleben. Aber so sind Menschen eben. Die Demokratie hat diese Eigenschaft zur Methode gemacht und profitiert in der Theorie von den unterschiedlichen Perspektiven der Parteien – auch wenn im Moment Politik eher wie ein Zanktheater wirkt.
Da kann Ökumene ein Vorbild sein: Ja, wir sind unterschiedlich. Macht nichts. Denn der eigentliche Grund unseres Glaubens, Jesus, verbindet uns eben deutlich mehr als unsere eigenen Ideen uns trennen können. Das allein reicht schon, um zu begreifen: Mit ein wenig Demut und viel Respekt vor dem anderen kann man eine Kultur miteinander entwickeln, bei der man sich auf Augenhöhe begegnet und die dem anderen nichts wegnehmen oder verbieten will, sondern in die man sich mit dem einbringt, was man hat. Das entspricht einer positiven und wertschätzenden Grundhaltung dem anderen gegenüber, die beispielhaft sein kann – ob nun für andere Geschwister oder auch für Gesellschaft und Politik.

